Warum trennt uns Sünde von Gott?

Wenn ein Mensch gegen die Gesetze von Gott verstößt, bezeichnet man dies als Sünde. Damit entscheidet sich der Mensch bewusst dafür, nicht nach den Regeln Gottes zu leben. Dies hat zur Folge, dass der Mensch von Gott getrennt lebt. Geht man diesen gesetzlosen Weg bis zu seinem irdischen Tod, wird es für denjenigen keinen Platz im Himmelreich Gottes  geben.

Die Sünde ist eine Art Krankheit und die Gebote (insgesamt 613 in der Bibel) sind die Symptome, an den man erkennen kann, ob man mit dieser Krankheit bereits infiziert ist.

Im Grunde gibt es jedoch nur eine Sünde, nämlich dass wir keine Gemeinschaft mit Gott haben und uns von ihm getrennt haben. All die Gebote sind eine Art Sündenkatalog, in welche Art man sich von Gott trennen kann und gegen seine Regeln verstößt.

Das Gesetz ist also dafür da, um die Sünde zu erkennen! Wenn man das Gesetz kennt, wird die Sünde erst lebendig und uns wird klar, dass sie totbringend für uns ist. Ohne das Gebot erkennen wir die Gefahr der Sünde nicht und laufen blind auf unseren Tod zu. Das Gesetz öffnet uns die Augen, damit wir sehen und uns entscheiden können. Gott ist gerecht und sorgt dafür, dass wir wissen auf was wir uns einlassen und das es eine reale Gefahr gibt, die wir erkennen sollten, um nicht zu sterben.

Römer 7,20

“7 Was wollen wir nun sagen? Ist das Gesetz Sünde? Das sei ferne! Aber ich hätte die Sünde nicht erkannt, außer durch das Gesetz; denn von der Begierde hätte ich nichts gewusst, wenn das Gesetz nicht gesagt hätte: Du sollst nicht begehren! 8 Da nahm aber die Sünde einen Anlass durch das Gebot und bewirkte in mir jede Begierde; denn ohne das Gesetz ist die Sünde tot. 9 Ich aber lebte, als ich noch ohne Gesetz war; als aber das Gebot kam, lebte die Sünde auf, und ich starb; 10 und eben dieses Gebot, das zum Leben gegeben war, erwies sich für mich als todbringend. 11 Denn die Sünde nahm einen Anlass durch das Gebot und verführte mich und tötete mich durch dasselbe. 12 So ist nun das Gesetz heilig, und das Gebot ist heilig, gerecht und gut.“

 

Begierden des Körpers. Wann beginnt Sünde?

Der menschliche Körper ist schwach und kann ohne Gottes Hilfe sich in vielen Situationen gegen die Sünde nicht wehren. Es gibt eine Art geistigen und körperlichen Kampf den wir jeden Tag austragen. Die Sünde benutzt die Leidenschaften der Glieder dafür, damit wir gegen das Gesetz verstoßen, was uns den ewigen Tod bringt. Die Begierde an sich ist noch keine Sünde, jedoch geht man auf die Begierden des Fleisches ein, so entsteht die Sünde.

Jakobus 1,15

“Danach, wenn die Begierde empfangen hat, gebiert sie die Sünde; die Sünde aber, wenn sie vollendet ist, gebiert den Tod.“

 

Ein kleines Beispiel:

Angenommen man hat zwei kleine Hunde. Einer der Hunde ist schwarz und der andere ist weiß. Wir nehmen mal an, dass wir immer nur den schwarzen Hund füttern und uns um diesen Sorgen. Den weißen Hund vernachlässigen wir und achten auch nicht was mit ihm passiert. Nach einiger Zeit wisst ihr was mit dem weißen Hund passiert. Der weiße Hund stirbt, weil er keine Nahrung und Fürsorge bekommen hat.

Genauso ist es mit dem körperlichen und geistigen Kampf. Du kannst dich dafür entscheiden immer nur den schlechten Begierden deines Körpers Nahrung, in Form von Sünde, zu geben oder deinem Geist in Form von Glaube und Gottes Wort. Je nachdem auf welche Seite du dich stellst, entscheidet ob du stirbst oder lebst. Bleibst du nämlich in der Sünde wirst du sterben. Entscheidest du dich für Gott und seine Gebote, wirst du leben.

Sich für Gott zu entscheiden bedeutet aber nicht, dass wir perfekt sein müssen.

Wir schieben immer alles auf und sagen, dass man noch nicht bereit sei Gottes Wege zu beschreiten.

Ähnliche Aussagen wie diese Beispiele sagen oft Menschen, wenn sie kurz vor einer der wichtigsten Entscheidungen ihres Lebens stehen.

  • Ich muss noch damit aufhören, muss mich noch von dem trennen
  • Ich denke ich bin gut genug damit ich auf Gottes Wege gehe.
  • Ich habe es nicht verdient gerettet zu werden
  • Ich habe so viele schlechte Dinge getan, ich glaube nicht das Gott mir vergibt

All diese Aussagen und noch weitere verhindern viele Menschen Gott anzunehmen und eine neues Leben mit ihm anzufangen. Diese Gedanken werden jedoch vom Teufel eingegeben, damit du den letzten Schritt nicht wagst, um sein Sklave zu bleiben. Er ist der Ankläger und klagt dich an. Das sind seine letzten verzweifelten Versuche dich aufzuhalten dich für Gott zu entscheiden.

Wir sind nicht perfekt und können es auch niemals werden. Das weiß auch Gott und hat deswegen uns eine Möglichkeit gegeben gerettet zu werden. Die Rettung kam durch Jesus Christus für alle Menschen der Welt.

Sünde wohnt in unserem Fleisch

Römer 7,14-25

“14 Denn wir wissen, dass das Gesetz geistlich ist; ich aber bin fleischlich, unter die Sünde verkauft. 15 Denn was ich vollbringe, billige ich nicht; denn ich tue nicht, was ich will, sondern was ich hasse, das übe ich aus. 16 Wenn ich aber das tue, was ich nicht will, so stimme ich dem Gesetz zu, dass es gut ist. 17 Jetzt aber vollbringe nicht mehr ich dasselbe, sondern die Sünde, die in mir wohnt. 18 Denn ich weiß, dass in mir, das heißt in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt; das Wollen ist zwar bei mir vorhanden, aber das Vollbringen des Guten gelingt mir nicht. 19 Denn ich tue nicht das Gute, das ich will, sondern das Böse, das ich nicht will, das verübe ich. 20 Wenn ich aber das tue, was ich nicht will, so vollbringe nicht mehr ich es, sondern die Sünde, die in mir wohnt. 21 Ich finde also das Gesetz vor, wonach mir, der ich das Gute tun will, das Böse anhängt. 22 Denn ich habe Lust an dem Gesetz Gottes nach dem inneren Menschen; 23 ich sehe aber ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das gegen das Gesetz meiner Gesinnung streitet und mich gefangen nimmt unter das Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern ist. 24 Ich elender Mensch! Wer wird mich erlösen von diesem Todesleib? 25 Ich danke Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn! So diene ich selbst nun mit der Gesinnung dem Gesetz Gottes, mit dem Fleisch aber dem Gesetz der Sünde.“

 

Vergebung der Sünde durch Jesus Christus

 

Jesus Christus kam als Retter in diese Welt, um uns blinde Menschen auf den Weg Gottes zu bringen, damit wir gerettet werden.

Johannes 14,6

6 „Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!“

 

Entscheiden wir uns für Jesus, entscheiden wir uns im gleichen Atemzug dafür, dass wir mit ihm gestorben sind und mit ihm ewig Leben, da er den Tod besiegt hat. Jesus sagt auch ganz deutlich, dass es keinen anderen Weg gibt als ihn.

Was bedeuten diese Eigenschaften von Jesus eigentlich?

  • Ich bin der Weg: Jesus bezeichnet sich als Weg, womit er erklärt, dass wie er ist und in Fleisch gewandelt ist, auch wir so sein sollen. Seine Art zu handeln und zu leben ist unser Weg. Er ist der Hirte der uns zeigt wo lang wir gehen sollen, damit wir ins Himmelreich gelangen können. Er ist unser Vorbild der uns vorgelebt hat, was man als Mensch tun sollte um Gott zu gefallen. Er selbst war Gott in menschlicher Gestalt und zeigt uns somit, wie wir ihm am besten gefallen.
  • Ich bin die Wahrheit: Jesus sagt er ist die Wahrheit, weil er als Wort Gottes in die Welt gekommen ist. Gottes Wort ist die absolute Wahrheit.
  • Ich bin das Leben: Jesus wurde gekreuzigt und ist nach drei Tagen wieder auferstanden. Damit wollte Jesus zeigen, dass der Tod keine Macht über ihn hat. Dieses Geschenk gibt er auch uns, die sich für ihn entscheiden. Jesus Christus gibt uns ewiges Leben. Wer sich für Jesus entscheidet stirbt mit ihm in Fleisch und lebt ewig im Geist.

Mutwillig sündigen = Tot

Es stimmt, dass die Sünden vergeben worden sind wenn man sich für Jesus entscheidet. Es stimmt aber nicht, dass wir das Recht haben weiterhin zu sündigen, nachdem wir Vergebung erhalten haben.  Diese Lehre ist leider weit verbreitet und sehr oft irrtümlich interpretiert worden. Es gibt nämlich gewisse Stellen in der Bibel die uns sagen, dass man dennoch verloren gehen kann.

Hebräer 10,26-31

“26 Denn wenn wir mutwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, so bleibt für die Sünden kein Opfer mehr übrig, 27 sondern nur ein schreckliches Erwarten des Gerichts und ein Zorneseifer des Feuers, der die Widerspenstigen verzehren wird. 28 Wenn jemand das Gesetz Moses verwirft, muss er ohne Erbarmen sterben auf die Aussage von zwei oder drei Zeugen hin; 29 wie viel schlimmerer Strafe, meint ihr, wird derjenige schuldig erachtet werden, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und das Blut des Bundes, durch das er geheiligt wurde, für gemein geachtet und den Geist der Gnade geschmäht hat? 30 Denn wir kennen ja den, der sagt: »Die Rache ist mein; ich will vergelten!, spricht der Herr«, und weiter: »Der Herr wird sein Volk richten«.5 31 Es ist schrecklich, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen!“

2.Petrus 2,14-22

“15 Weil sie den richtigen Weg verlassen haben, sind sie in die Irre gegangen und sind dem Weg Bileams, des Sohnes Beors, gefolgt, der den Lohn der Ungerechtigkeit liebte; 16 aber er bekam eine Zurechtweisung für seinen Frevel: Das stumme Lasttier redete mit Menschenstimme und wehrte der Torheit des Propheten. 17 Diese Leute sind Brunnen ohne Wasser, Wolken, vom Sturmwind getrieben, und ihnen ist das Dunkel der Finsternis aufbehalten in Ewigkeit. 18 Denn mit hochfahrenden, leeren Reden locken sie durch ausschweifende fleischliche Lüste diejenigen an, die doch in Wirklichkeit hinweggeflohen waren von denen, die in die Irre gehen. 19 Dabei verheißen sie ihnen Freiheit, obgleich sie doch selbst Sklaven des Verderbens sind; denn wovon jemand überwunden ist, dessen Sklave ist er auch geworden. 20 Denn wenn sie durch die Erkenntnis des Herrn und Retters Jesus Christus den Befleckungen der Welt entflohen sind, aber wieder darin verstrickt und überwunden werden, so ist der letzte Zustand für sie schlimmer als der erste. 21 Denn es wäre für sie besser, dass sie den Weg der Gerechtigkeit nie erkannt hätten, als dass sie, nachdem sie ihn erkannt haben, wieder umkehren, hinweg von dem ihnen überlieferten heiligen Gebot. 22 Doch es ist ihnen ergangen nach dem wahren Sprichwort: »Der Hund kehrt wieder um zu dem, was er erbrochen hat, und die gewaschene Sau zum Wälzen im Schlamm.«“

Trotz Rettung kann jemand, der es nicht ernst meint (Schein-Nachfolger Jesus ist), verloren gehen. Wer im Geist wandelt und sich vollkommen für Jesus entschieden hat, für diejenigen hat die Sünde keinen Platz mehr in ihren Leben. Wer jedoch die Sünde trotz der Erkenntnis begeht, entscheidet sich ganz bewusst für den Tod.

Sünden und Todsünden – Welche Sünden gibt es?

Es gibt gewisse Sünden die zum Tod führen und andere wiederrum, die Gott natürlich vergibt. Es geht um die Sünden nach der Erkenntnis und der Entscheidung für Jesus Christus. Gerade wenn man neu im Glauben ist, gibt es viele harte Kämpfe auf dem Weg der Glaubens. Es können immer noch Situationen entstehen, wie beispielsweise ein kleiner Streit, wo man Verbal vielleicht unschöne Dinge sagt, es jedoch im gleichem Moment oder kurze Zeit später bereut. Etwas zu bereuen bedeutet, dass man es nicht wieder tut. Wenn etwas einem im Streit ausrutscht und man dies bereut, Gott um Vergebung bittet, wird dies von ihm vergeben. Benutzt man jedoch Jesus Christus als Sündenbock, gibt es dafür keine Gnade mehr.

Man sollte nicht denken, dass Jesus wie eine Art “Prepaid Karte“ für unsere Sünden steht und jedes Mal wenn wir genug Sünden zusammen haben, damit zu ihm gehen, damit er es wieder auf null setzt. Gott lässt sich nicht verspotten und auch nicht hintergehen. Wo bleibt dann die Gerechtigkeit, wenn dies von Gott akzeptiert wird?

Mutwillig sündigen bedeutet auch, dass man ganz bewusst sündigt.

Bewusst sündigen: Wer eine Sünde plant und das auf einen längeren Zeitraum der sündigt mutwillig und bei vollem Bewusstsein. Eine solche Sünde ist nicht aus einer unschönen Situation entstanden, sondern wurde ganz bewusst geplant.

Ein Beispiel: Sie haben Jesus erkannt und haben ihn auch als Erlöser angenommen. Jesus hat Ihnen all ihre bisherigen Sünden vergeben, da sie durch die Kreuzigung ausgelöscht worden sind. Damit sind alle Sünden die man bis zum Zeitpunkt der Entscheidung für Jesus hatte, von Gott vergeben worden. Jesus sagt aber, dass wir fortan (also in Zukunft) nicht mehr sündigen sollen, weil es uns sonst sogar schlimmer ergehen wird als vorher.

Johannes 5, 14

“14 Danach findet ihn Jesus im Tempel und spricht zu ihm: Siehe, du bist gesund geworden; sündige hinfort nicht mehr, damit dir nicht etwas Schlimmeres widerfährt!

 

Sünde = Schuld = Verurteilung

Wir vergleichen mal die Sünde mit dem Bruch von staatlichen Gesetzen. Wenn man gegen die Gesetze in dem Land verstößt in dem man lebt, wird man von einem Richter dafür verurteilt werden. Die Richter der Erde müssen jedoch erst einmal suchen und analysieren wer eigentlich Schuld hat, da Sie sich nur auf Aussagen, Zeugen oder Beweise stützen können, haben sie es bei ihrer Entscheidung nicht leicht. Hat man solche Punkte gegen den Angeklagten vorgebracht, ist seine Schuld bewiesen und derjenige erhält nach menschlichen Maßstäben eine gerechte Strafe.

Bei Gott ist das jedoch anders. Jeder der die Gesetze Gottes übertritt begeht bewusst eine Straftat gegen seinen Willen. Die Menschen kennen seine Gesetze, da diese auf die Herzen der Menschen geschrieben stehen und ihr Gewissen Sie an diese immer wieder erinnert. Im Gegensatz zu den irdischen Richtern muss Gott nichts beweisen, da er bereits alles weiß. Niemand kann seine Gedanken, sein Herz und seine Taten vor Gott verbergen. Darum kann man vor seiner gerechten Bestrafung auch nicht fliehen. Gottes Wort ist das Gesetz für alle Menschen dieser Welt und jeder der diese Worte ablehnt, wird durch diese Worte verurteilt werden.

Joh 12,48 “Jesus aber rief und sprach:…Wer mich verwirft und meine Worte nicht annimmt, der hat schon seinen Richter: Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tag.“

Die zehn Gebote

2Mo 20,13

Die Zehn Gebote sollen uns daran erinnern was Gottes Wille ist und wie wir leben sollen um seinen Willen gerecht zu werden. Jedoch gibt es weit mehr als nur die zehn Gebote in der Bibel, nämlich 613 insgesamt. Die Zehn Gebote sind die am bekanntesten. Die Gebote Gottes sind demnach verbindlich für jeden der ins Himmelreich Gottes gelangen will. Übertritt man die Gesetze sündigt man (begeht man eine Straftat).

1Joh 3,4 “Jeder, der die Sünde tut, der tut auch die Gesetzlosigkeit; und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit.“

Gott hat uns die Gebote nicht gegeben um uns zu bestrafen, sondern um eine Ordnung zu schaffen und den Menschen davon abzuhalten in Sünde zu verfallen. Wer nämlich genau das Gegenteil macht, was Gott für richtig erachtet, der wiedersetzt sich nicht nur seinen Willen, im gleichen Moment entscheidet er sich für eine andere Seite, nämlich für den Teufel und der Plan von dem Teufel ist es von Anfang an Menschen von Gott zu trennen, was er bereits bei Adam und Eva begonnen hat.

1Johannes 3

“4 Jeder, der die Sünde tut, der tut auch die Gesetzlosigkeit; und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit. 5 Und ihr wisst, dass Er erschienen ist, um unsere Sünden hinwegzunehmen; und in ihm ist keine Sünde. 6 Wer in ihm bleibt, der sündigt nicht; wer sündigt, der hat ihn nicht gesehen und nicht erkannt. 7 Kinder, lasst euch von niemand verführen! Wer die Gerechtigkeit übt, der ist gerecht, gleichwie Er gerecht ist. 8 Wer die Sünde tut, der ist aus dem Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an. Dazu ist der Sohn Gottes erschienen, dass er die Werke des Teufels zerstöre. 9 Jeder, der aus Gott geboren ist, tut nicht Sünde ; denn Sein Same bleibt in ihm, und er kann nicht sündigen, weil er aus Gott geboren ist. 10 Daran sind die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels offenbar: Jeder, der nicht Gerechtigkeit übt, ist nicht aus Gott, ebenso wer seinen Bruder nicht liebt.“

Johannes 8,34-36

“34 Jesus antwortete ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Jeder, der die Sünde tut, ist ein Knecht der Sünde. 35 Der Knecht aber bleibt nicht ewig im Haus; der Sohn bleibt ewig. 36 Wenn euch nun der Sohn frei machen wird, so seid ihr wirklich frei.“

Röm 6,15-23

“15 Wie nun? Sollen wir sündigen, weil wir nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade sind? Das sei ferne! 16 Wisst ihr nicht: Wem ihr euch als Sklaven hingebt, um ihm zu gehorchen, dessen Sklaven seid ihr und müsst ihm gehorchen, es sei der Sünde zum Tode, oder dem Gehorsam zur Gerechtigkeit? 17 Gott aber sei Dank, dass ihr Sklaven der Sünde gewesen, nun aber von Herzen gehorsam geworden seid dem Vorbild der Lehre, das euch überliefert worden ist. 18 Nachdem ihr aber von der Sünde befreit wurdet, seid ihr der Gerechtigkeit dienstbar geworden. 19 Ich muss menschlich davon reden wegen der Schwachheit eures Fleisches. Denn so, wie ihr [einst] eure Glieder in den Dienst der Unreinheit und der Gesetzlosigkeit gestellt habt zur Gesetzlosigkeit, so stellt jetzt eure Glieder in den Dienst der Gerechtigkeit zur Heiligung. 20 Denn als ihr Sklaven der Sünde wart, da wart ihr frei gegenüber der Gerechtigkeit. 21 Welche Frucht hattet ihr nun damals von den Dingen, deren ihr euch jetzt schämt? Ihr Ende ist ja der Tod! 22 Jetzt aber, da ihr von der Sünde frei und Gott dienstbar geworden seid, habt ihr als eure Frucht die Heiligung, als Ende aber das ewige Leben. 23 Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.“

Retten mich die 10 Gebote?

Aus sich selbst und mit eigenen Werken, ist es unmöglich gerettet zu werden. Dies bezeugt die heilige Schrift in folgenden Versen:

Römer 6,23

„23 Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.“

Jeder braucht Rettung

Epheser 2, 8-9

„8 Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch — Gottes Gabe ist es;
9 nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.“

Jakobus 2,10

„10 Denn wer das ganze Gesetz hält, sich aber in einem verfehlt, der ist in allem schuldig geworden.“

 

Folgende Aussagen treffen viele Menschen, um sich damit besser zu fühlen.

  • Ich bin doch gar nicht so schlecht
  • Ich bin doch nicht so schlecht wie der
  • Ich habe nur einmal gelogen und das war eine Notlüge
  • Ich habe nur einmal im Leben etwas geklaut

Wir vergleichen uns damit selbst mit anderen und nehmen die Menschen als Maßstab. Wir wissen aber, dass alle Menschen Sünder sind und alle Vergebung Gottes brauchen. Wenn man also dreckig ist, kann man nicht sagen der andere ist aber dreckiger als ich. Die Frage ist aber, wieso seit ihr beide nicht sauber?

Wir denken mit menschlichen Maßstäben, jedoch ist dies nicht entscheidend und relevant. Relevant ist was Gott unter Sünde versteht und wie seine Maßstäbe sind.

Für Gott ist Sünde = Sünde, ganz egal wie klein oder wie groß sie ist

Ein Beispiel:

Wir wissen das Gift uns tötet. Wenn wir also nur einen Tropfen Gift nehmen oder eine ganze Flasche davon trinken, sterben werden wir in beiden Fällen. Es kommt also nicht auf die Menge an, sondern auf die Wirkung. Wenn wir also Wissen das Sünde „Gift“ ist, ist es nicht entscheidend wie viel wir davon zu uns nehmen, sondern das wir auch an ein wenig davon sterben. Darum brauchen wir alle Rettung, denn die Sünde kann nur Gott vergeben und uns von dieser Krankheit heilen, damit wir nicht sterben.

Römer 3,9-12

“10 wie geschrieben steht: »Es ist keiner gerecht, auch nicht einer; 11 es ist keiner, der verständig ist, der nach Gott fragt. 12 Sie sind alle abgewichen, sie taugen alle zusammen nichts; da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer!“

Römer 3,19-20

“19 Wir wissen aber, dass das Gesetz alles, was es spricht, zu denen sagt, die unter dem Gesetz sind, damit jeder Mund verstopft werde und alle Welt vor Gott schuldig sei, 20 weil aus Werken des Gesetzes kein Fleisch vor ihm gerechtfertigt3 werden kann; denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde“

 

Der Glaube an Jesus Christus als Geschenk zur Rettung

Römer 3, 21-31

“21 Jetzt aber ist außerhalb des Gesetzes die Gerechtigkeit Gottes offenbar gemacht worden, die von dem Gesetz und den Propheten bezeugt wird, 22 nämlich die Gerechtigkeit Gottes durch den Glauben an Jesus Christus, die zu allen und auf alle [kommt], die glauben. Denn es ist kein Unterschied; 23 denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten, 24 sodass sie ohne Verdienst gerechtfertigt werden durch seine Gnade aufgrund der Erlösung, die in Christus Jesus ist. 25 Ihn hat Gott zum Sühnopfer bestimmt, [das wirksam wird] durch den Glauben an sein Blut, um seine Gerechtigkeit zu erweisen, weil er die Sünden ungestraft ließ, die zuvor geschehen waren, 26 als Gott Zurückhaltung übte, um seine Gerechtigkeit in der jetzigen Zeit zu erweisen, damit er selbst gerecht sei und zugleich den rechtfertige, der aus dem Glauben an Jesus ist. 27 Wo bleibt nun das Rühmen? Es ist ausgeschlossen! Durch welches Gesetz? Das der Werke? Nein, sondern durch das Gesetz des Glaubens! 28 So kommen wir nun zu dem Schluss, dass der Mensch durch den Glauben gerechtfertigt wird, ohne Werke des Gesetzes. 29 Oder ist Gott nur der Gott der Juden und nicht auch der Heiden? Ja freilich, auch der Heiden! 30 Denn es ist ja ein und derselbe Gott, der die Beschnittenen aus Glauben und die Unbeschnittenen durch den Glauben rechtfertigt. 31 Heben wir nun das Gesetz auf durch den Glauben? Das sei ferne! Vielmehr bestätigen wir das Gesetz.“

Johannes 3,16-21

“16 Denn so [sehr]1 hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat. 17 Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde. 18 Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes geglaubt hat. 19 Darin aber besteht das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Werke waren böse. 20 Denn jeder, der Böses tut, hasst das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Werke nicht aufgedeckt werden. 21 Wer aber die Wahrheit tut, der kommt zum Licht, damit seine Werke offenbar werden, dass sie in Gott getan sind.“

 

Sünde im Islam und andere Religionen

In vielen Religionen wird die Lehre vermittelt, dass man durch sein eigenes Bemühen auch in den Himmel kommen kann. Dies ist jedoch FALSCH!

Stellen wir uns vor, da ist jemand der 355 Tage im Jahr fastet, betet und auch all seine heiligen Feiertage einhält. Am letzten Tag des Jahres jedoch begeht man Ehebruch, lügt oder klaut und hat damit all seine guten Werke zerstört. Wer denkt, dass es doch nicht schlimm ist, weil es nur einmal im Jahr war, der irrt sich gewaltig. Wie bereits vorher beschrieben ist Sünde für Gott immer gleich, ganz egal wie klein oder wie groß die Sünde ist. Es hat also nichts gebracht Opfer zu bringen, zu fasten oder sonst etwas zu tun. Religionen sind darum der falsche Weg, da sie dem Menschen vermitteln, dass sie aus eigener Kraft und mit eigenen Bemühungen in den Himmel gelangen können.

Religionen versuchen die Gefahr der Sünde und die Bestrafung Gottes für sich schön zu reden. Spätestens nach dem Tod gibt es dann ein böses Erwachen, das es nicht so ist wie die Religion in der man lebte vermittelt hat. Religionen sind eine Art Schlafmittel, dass den Menschen die Augen zuschließt und die Ohren zumacht, damit sie die Wahrheit weder sehen noch hören sollen. Wer denkt durch seine Religion gerettet zu sein, der hat nie selbst nach Gott gesucht. Wenn man nach der Wahrheit sucht und den richtigen Gott kennen lernen will, dann wird man ihn finden, denn Gott lässt sich finden.

Es ist nichts falsches daran gutes zu tun und Barmherzigkeit auszuüben, jedoch wird uns dies nicht retten. Gerettet können wir allein durch Gnade von Gott, was uns durch Jesus Christus ermöglich worden ist.

Jeremia 29,13-14

“13 Ihr werdet mich suchen und finden; denn wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, 14 so will ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR,…“

 

Wir können uns nichts schön reden und denken, dass wir mit eigenen Werken in den Himmel gelangen können. Dies muss jedem klar sein.

Auch die gelehrten des Judentums (die Pharisär) machten dasselbe mit ihrer Bevölkerung und daraus erging eine Warnung von Jesus an diese. Jedoch gilt die Warnung nicht nur an die, sondern zählt gleichzeitig auch für alle anderen Religionsgemeinschaften.

Strafrede für die Schriftgelehrten und Pharisäer

Warnung an Pharisäer, Schex der Jesiden, Ulema des Islam, Gurus, Päpste und allen die als Lehrer ausgeben

Jesus gibt hier eine deutliche Warnung an solche, die das Volk bewusst täuschen, um sie auszunutzen und auf falschen Wegen führen. Ihnen geht es nur um sie selbst und wie sie sich dabei bereichern können.

Viele der Religionslehrer verwehren sogar ganz bewusst den normalen Bürger aus ihren religiösen Schriften zu lesen oder zu lehren. Der Sinn ist dabei, dass sie ihr Volk blind halten wollen, damit ja keiner die Wahrheit herausbekommt. Beschäftigt man sich intensiv mit der eigenen Religion wird man erkennen, dass diese in die falsche Richtung führt. Nur weil die Religion einige hunderte Jahre alt ist, heißt es nicht, dass diese auch richtig ist. Man sollte einfach mal all sein Glauben an seiner Religion kritisch hinterfragen und offen für die Wahrheit sein.

Niemand kann Menschen seine Sünden vergeben außer Gott selbst. Jesus hat seinen Jüngern damals ebenfalls vollmacht gegeben Sünden zu vergeben. Dies ist jedoch eine Entscheidung von Gott gewesen und nicht weil die Jünger das selbst wollten. Da Jesus Gott war hat er auch die Vollmacht das zu tun. Das Jesus göttlicher Natur war bezeugt nicht nur die Bibel, sondern auch der Koran, mündliche Überlieferungen der Religionen wie bspw. der Jesiden und auch außerbibliche Historiker wie Flavius Josephus, welcher ein römisch-jüdischer Geschichtsschreiber war und bezeugte, dass Jesus aufgrund der Wunder die er tagt, kein Mensch sein konnte.

Matthäus 23,1-33

“1 Da redete Jesus zu der Volksmenge und zu seinen Jüngern 2 und sprach: Die Schriftgelehrten und Pharisäer haben sich auf Moses Stuhl gesetzt. 3 Alles nun, was sie euch sagen, dass ihr halten sollt, das haltet und tut; aber nach ihren Werken tut nicht, denn sie sagen es wohl, tun es aber nicht. 4 Sie binden nämlich schwere und kaum erträgliche Bürden und legen sie den Menschen auf die Schultern; sie aber wollen sie nicht mit einem Finger anrühren. 5 Alle ihre Werke tun sie aber, um von den Leuten gesehen zu werden. Sie machen nämlich ihre Gebetsriemen breit und die Säume an ihren Gewändern groß, 6 und sie lieben den obersten Platz bei den Mahlzeiten und die ersten Sitze in den Synagogen 7 und die Begrüßungen auf den Märkten, und wenn sie von den Leuten »Rabbi, Rabbi«1 genannt werden. 8 Ihr aber sollt euch nicht Rabbi nennen lassen, denn einer ist euer Meister, der Christus; ihr aber seid alle Brüder. 9 Nennt auch niemand auf Erden euren Vater; denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist. 10 Auch sollt ihr euch nicht Meister nennen lassen; denn einer ist euer Meister, der Christus. 11 Der Größte aber unter euch soll euer Diener sein. 12 Wer sich aber selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden. 13 Aber wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, dass ihr das Reich der Himmel vor den Menschen zuschließt! Ihr selbst geht nicht hinein, und die hinein wollen, die lasst ihr nicht hinein. 14 Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, dass ihr die Häuser der Witwen fresst und zum Schein lange betet. Darum werdet ihr ein schwereres Gericht empfangen! 15 Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, dass ihr Meer und Land durchzieht, um einen einzigen Proselyten2 zu machen, und wenn er es geworden ist, macht ihr einen Sohn der Hölle aus ihm, zweimal mehr, als ihr es seid! 16 Wehe euch, ihr blinden Führer, die ihr sagt: Wer beim Tempel schwört, das gilt nichts; wer aber beim Gold des Tempels schwört, der ist gebunden. 17 Ihr Narren und Blinden, was ist denn größer, das Gold oder der Tempel, der das Gold heiligt? 18 Und: Wer beim Brandopferaltar schwört, das gilt nichts; wer aber beim Opfer schwört, das darauf liegt, der ist gebunden. 19 Ihr Narren und Blinden! Was ist denn größer, das Opfer oder der Brandopferaltar, der das Opfer heiligt? 20 Darum, wer beim Altar schwört, der schwört bei ihm und bei allem, was darauf ist. 21 Und wer beim Tempel schwört, der schwört bei ihm und bei dem, der darin wohnt. 22 Und wer beim Himmel schwört, der schwört bei dem Thron Gottes und bei dem, der darauf sitzt. 23 Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, dass ihr die Minze und den Anis und den Kümmel verzehntet und das Wichtigere im Gesetz vernachlässigt, nämlich das Recht und das Erbarmen und den Glauben! Dieses sollte man tun und jenes nicht lassen. 24 Ihr blinden Führer, die ihr die Mücke aussiebt, das Kamel aber verschluckt! 25 Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, dass ihr das Äußere des Bechers und der Schüssel reinigt, inwendig aber sind sie voller Raub und Unmäßigkeit! 26 Du blinder Pharisäer, reinige zuerst das Inwendige des Bechers und der Schüssel, damit auch ihr Äußeres rein werde! 27 Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, dass ihr getünchten Gräbern3 gleicht, die äußerlich zwar schön scheinen, inwendig aber voller Totengebeine und aller Unreinheit sind! 28 So erscheint auch ihr äußerlich vor den Menschen als gerecht, inwendig aber seid ihr voller Heuchelei und Gesetzlosigkeit. 29 Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, dass ihr die Gräber der Propheten baut und die Denkmäler der Gerechten schmückt 30 und sagt: Hätten wir in den Tagen unserer Väter gelebt, wir hätten uns nicht mit ihnen des Blutes der Propheten schuldig gemacht. 31 So gebt ihr ja euch selbst das Zeugnis, dass ihr Söhne der Prophetenmörder seid. 32 Ja, macht ihr nur das Maß eurer Väter voll! 33 Ihr Schlangen! Ihr Otterngezücht! Wie wollt ihr dem Gericht der Hölle entgehen?“

 

Der Lohnt der Sünde ist der Tod. Ohne die Gnade von Jesus Christus, der für uns gestorben ist, damit wir leben, haben wir keine Rettung. Er ist der einzige Weg, der uns von unserer Schuld befreit und uns die Möglichkeit gibt wieder zurückzufinden. Denn durch Eva und Adam kam die Sünde in die Welt und durch Jesus Christus wurde sie aufgehoben.

Johannes 1,16-17

“16 Und aus seiner Fülle haben wir alle empfangen Gnade um Gnade. 17 Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben; die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden.“